Taekwondo ist eine koreanische, waffenlose, Kampfsportart die sich ausgezeichnet zur Selbstverteidigung eignet. Die Ursprünge des Taekwondo reichen rund 2.000 Jahre zurück bis zur Sylla-Dynastie.Sylla war das kleinste von drei Königreichen, in die Korea damals geteilt war, und lebte in ständiger Furcht, von den beiden größeren Königreichen überfallen zu werden. Syllas König Chin-Hung rief damals die Jugend auf das Vaterland zu verteidigen.Die hierdurch ins Leben gerufene Organisation,"Hwarang-Do", förderte und übte die Kriegskünste, aber auch Literatur, Musik und Moral.Nachdem die Besatzung Koreas 1945 endete, verstärkte sich das Interesse die Kampfkünste der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Schnell verbreitete sich das Wissen in der Bevölkerung. Es entstand eine Bewegung, welche ein einheitliches System der koreanischen Kampfkünste ausarbeitete. Die Leitung dieser Bewegung übernahm Choi Hong-Hi. Der Name Taekwondo wurde jedoch erst 1955 durch den höchsten Dan Träger Koreas geprägt. "TAE" heißt soviel wie Springen, Stoßen und Schlagen mit den Füßen, "KWON" (Faust) bezeichnet die Handtechniken, und "DO" bedeutet Art und geistigen Gehalt diese Sportart.Die Geschichte des Taekwondo.