Das Taekwondo Team vom VfL Berghausen-Gimborn, startete am Wochenende bei Europas größtem Kinderturnier, den 17. Pre-World Children Taekwondo Championships in Sindelfingen.„Das Kinderturnier ist das größte seiner Art in Europa und einzigartig“, sind sich Sibylle Maier, Pressereferentin der Deutschen Taekwondo Union (DTU), und Prof. Dr. Soo-Nam Park (Ausrichter und Präsident der World Children Taekwondo Union, CTU) einig.Vor allem im Jahr der ersten reinen Kinder-Weltmeisterschaft im Taekwondo zog es wieder viele Kämpfer nach Sindelfingen.Insgesamt verströmten rund 900 Nachwuchskämpfer aus 102 Vereinen und 23 Nationen internationales Flair und maßen sich sowohl im Freikampf (Kyorugi), im Formenlauf (Poomsae) als auch im Bruchtest-Wettbewerb (Kyokpa).Erfolgreich waren das Berghausener Team in den Disziplinen Formenlauf und Familien-Bruchtest.Im Formen Einzelwettbewerb belegte Luisa Michalske nach zwei guten Vorrunden den 3. Platz. „Die Erwachsenen mit im Boot“.Um auch die Eltern der Nachwuchssportler mit ins Boot zu holen, nahmen die Organisatoren noch den Familien-Poomsae (Formlaufen) mit ins Programm – ein Formenlauf, den die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern absolvieren. Hier startete Astrid Michalske mit ihrer Tochter Luisa und errungen die Silbermedaille.In der Kategorie Familie-Kyopka (Bruchtest) startete Trainer Stefan Funke mit seinem Sohn Jan Winkel. Beim Familien-Bruchtest werden den Kindern die Augen verbunden und in ca. 10 Metern Entfernung vom Elternteil aufgestellt. Aufgabe der Eltern ist es das Bruchtestbrett zu halten und das Kind durch Zurufe bis an das Brett zu führen. Ist das erreicht, versucht das Kind mit einer Taekwondo Drehtechnik (Twit-chagi) das Brett zu zertreten. Das gelang dann auch so gut, dass Vater und Sohn die Silbermedaille mit nach Berghausen nehmen durften.Weiterhin mit von der Partie waren, Maya und Lars Dieckmann, Celina Klein, Kristina de Vries und Linea Heine. Alle Sportler zeigten gute Leistungen auf die in Zukunft aufgebaut werden kann.Stefan Funke war mit den abgerufenen Leistungen auf dem Turnier, der Stimmung und der Motivation der Kids und Eltern mehr als zufrieden. „Dies war ein besonderes Turnier und eine besondere Erfahrung die die Kids hier mitnehmen konnten!“ so Funke.